Kreitschmann - Architektur und Bauleitung, Dortmund
 
 

Wettbewerbe

Neubau eines Pfarrheims
Für die polnische katholische Mission Dortmund

Begrenzter Realisierungswettbewerb gemäß RAW 2004
1.Preis

Bauherr Gemeindeverband katholischer Kirchengemeinden Östliches Ruhrgebiet, Dortmund
Planung Neubau eines Pfarrheims für die polnische katholische Mission Dortmund
Wettbewerb 2013
Entwurf Büro Kreitschmann
Netto-Grundflächen nach DIN 277 ca. 700,00 qm

Entwurfskonzept/Leitidee
Die Leitidee des Entwurfskonzeptes beruht auf dem Ansatz in enger Verbindung zur Kirche und zum vorhandenen Pfarrbüro eine Adresse für das neu zu errichtende Pfarrheim zu schaffen.

Der eigenständige, abgerückte Baukörper schafft mittels der überdachten Eingangstreppe die Verbindung zum Altbestand. Gleichzeitig wird über die neue Treppenanlage ein direkter Zugang zum höher gelegenen Gemeindeplatz geschaffen. Über diese einladende Geste wird eine architektonische Verbindung zum Bestand hergestellt.

Der Hauptbaukörper mit Satteldach bildet in seiner Längsorientierung einen klaren Riegel parallel zum Hauptschiff der Kirche und orientiert sich mit seinen Hauptnutzungen: Gemeindesaal, Gruppen- und Seminarräume, zum gemeinsamen Innenhof. Die dienenden Funktionen werden konsequent in einem „Rücken“ zum Gewerbe und der Zufahrt hin angeordnet.

Funktionalität
Ebenerdig zum Gemeindeplatz befinden sich im Erdgeschoss die Halle, die beiden Gruppenräume, der Gemeindesaal und die dazugehörigen dienenden Räume. Hier finden sich neben den WC Räumen, die Küche mit Andienung in den Gemeindesaal, sowie Lagerräume für Küche und Saal.

Die dazugehörige Westansicht ist hier entsprechend der dahinterliegenden dienenden Nutzungseinheiten vorwiegend geschlossen gestaltet.

Die Gruppenräume und der Gemeindesaal sind über Schiebewände flexibel den wechselnden Nutzungsanforderungen anpassbar.

Ein zentrales, festes Einbauelement nimmt dabei die Schiebewände auf und dient gleichzeitig als Garderobe und Staufläche.

Die dazugehörende Ostfassade erhält im Erdgeschoss eine komplett verglaste Fassade, die eine maximale Öffnung zum Gemeindeplatz gewährleistet. Innen und Außen können hier fließend ineinander übergehen.
Im Obergeschoss befinden sich die beiden Unterrichts-/ Beratungsräume, die Bibliothek, die dazugehörigen dienenden Räume und der vorgelagerte Warte- bzw. Aufenthaltsbereich. Das rausgezogene Kastenfenster der Bücherei dient als Sitz- und Lesebereich und macht die besondere Funktion von Außen ablesbar.

Erschließung
Der fußläufige Hauptzugang zum Pfarrheim erfolgt über die neue überdachte Eingangstreppe.

Über die im Erdgeschoss komplett verglaste Fassade wird eine unmittelbare Verknüpfung zum Veranstaltungshof bzw. den Freiflächen geschaffen.

Der bisherige Prozessionsweg im Außenbereich um die Kirche herum, bleibt erhalten und mündet unmittelbar am vorhanden Außenkreuz auf den Gemeindeplatz.

Die Parkfläche im hinteren Bereich des Grundstückes über die seitliche Rampe erschlossen, ist optional bei größeren Veranstaltungen auch der Innenhoffläche zu schaltbar.